Auswertung in der Kamera: Warum PreViCount AI ohne Server auskommt

PreViCount AI · Hintergrund

Eine KI-Zählung braucht Rechenleistung. Die Frage ist, wo sie sitzt: in der Kamera, auf einem Server im Haus oder in einem Rechenzentrum. PreViCount AI nutzt den KI-Rechenkern der Kamera selbst – mit Folgen für Netz, Ausfallsicherheit und Datenschutz.

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Drei Orte im Vergleich

Allgemeiner Vergleich der Betriebsarten – im Einzelfall entscheidet das konkrete Produkt.
In der Kamera (PreViCount AI)Lokaler ServerCloud
Was übers Netz gehtnur Zählwerte, wenige Byte je Querungvoller Videostrom je Kamera, rund um die Uhrje nach Produkt Zählwerte, Metadaten oder Bilder
Zusätzliche HardwarekeineServer mit Speicher und Lizenzenoft Gateway oder eigener Sensor
Internetnicht nötignicht nötigerforderlich
Bei NetzausfallZählung läuft weiter, wird in der Kamera gespeichertkeine Zählung, die Lücke bleibtabhängig vom Produkt
Bilderwerden in der Kamera ausgewertet und verworfenverlassen die Kamera, werden oft gespeichertabhängig vom Produkt
BetriebUpdate wie eine Firmware je Geräteigene IT: Betriebssystem, Patches, SicherungAnbieter, meist mit Abo

Was das für Sie bedeutet

Datenschutz

Bilder verlassen die Kamera nicht. Gespeichert werden ausschließlich Zählwerte.

Kein Netzausbau

Kein dauerhafter Videostrom – ein normales PoE-Netzwerk genügt.

Wenig Pflege

Kein Server, keine Datenbank-Sicherung im Rechenzentrum. Updates spielt man wie Kamera-Firmware ein; Daten und Lizenz bleiben erhalten.

Lizenz offline

Die Lizenz ist an die Kamera gebunden und wird einmal im Dashboard eingetragen – ohne Online-Aktivierung, Kundenkonto oder wiederkehrende Prüfung.

Wo die Grenzen liegen

Die Auswertung in der Kamera setzt eine Kamera mit eigenem KI-Rechenkern voraus; ältere Modelle ohne diesen Kern können die Analyse nicht selbst ausführen (bei manchen Modellen nur Personen, keine Fahrzeuge). Wer mehrere Kameras zu einer Zahl verbinden will, nutzt MultiZone – dabei übernimmt eine der Kameras die Summenbildung, ebenfalls ohne Server.

Und wenn doch eine Cloud gewünscht ist – etwa für viele Filialen: Die Zählwerte lassen sich zusätzlich an Vemcount übergeben.

Dieselbe KI-Kamera-Technik, zwei Betriebsarten – auch ein späterer Wechsel ist möglich.
PreViCount AI – lokalPreViCount AI – mit Vemcount (Cloud)
AuswertungDashboard direkt aus der Kamera im Browserin der Vemcount-Cloud
Internetnicht nötig – läuft im eigenen Netzerforderlich
LizenzEinmallizenz je Kamera, ohne AboVemcount-Lizenz je Kamera und Monat
Belegung & AmpelAmpelansicht, Warnschwelle, Schaltausgang, Netzwerk-Signalgeber, Outdoor-RGB-DisplaysLive-Belegung (Pro), Ampel/Anzeige per Webhook auf IP-Relais
BerichteTagesverlauf, Kalender, PDF/CSVKennzahlen, Standortvergleich, Kassendaten, automatische Berichte
Ideal füreinzelne Standorte, Einlasssteuerung, Datenhoheit im eigenen NetzFilialnetze, mehrere Standorte, Kombination mit Xovis- und MS-ToF-Sensoren

Häufige Fragen

Braucht PreViCount AI einen Internetanschluss?
Nein. Zählung, Speicherung und Dashboard laufen in der Kamera bzw. im eigenen Netz.
Was passiert bei einem Software-Update?
Das Update wird wie eine Firmware je Kamera eingespielt; Zähldaten und Lizenz bleiben erhalten. Bei vielen Kameras lassen sich Updates gesammelt verteilen.
Werden Videos gespeichert?
Nein. Das Bild wird in der Kamera ausgewertet und verworfen; ein Mosaikfilter macht Gesichter (und Kennzeichen) im Livebild zusätzlich unkenntlich.

Weitere Funktionen von PreViCount AI

Alle Artikel zur lokalen Software – Grundlizenz und Zusatzlizenzen.

#PreViCountAI#Edge#ohneCloud#ohneServer#Datenschutz#Netzwerk
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