Personenzähler-Technologien im Vergleich

Ratgeber · Grundlagen

Es gibt nicht „den einen“ besten Personenzähler. Es gibt fünf bewährte Verfahren – und für jeden Eingang eines, das am besten passt. Dieser Beitrag erklärt, wie Lichtschranke, Radar, 3D-Stereosensor, Time-of-Flight-Sensor und KI-Kamera arbeiten, wo sie glänzen, wo sie an Grenzen stoßen und wie Sie in wenigen Minuten die richtige Technik eingrenzen.

Ratgeber · Grundlagen

Die fünf Verfahren auf einen Blick

Alle fünf Verfahren zählen richtungsabhängig (Ein/Aus) – mit Ausnahme einfacher unidirektionaler Lichtschranken.

TechnologieWas wird gemessen?Anschauliches BildTypische Montage
Infrarot-LichtschrankeUnterbrechung eines oder mehrerer unsichtbarer Lichtstrahlenwie die Lichtschranke an einer Aufzugstürseitlich, gegenüberliegend in ca. 1,20–1,40 m Höhe
Radar (60 GHz)Entfernung, Winkel und Geschwindigkeit reflektierter Funkwellenwie eine Fledermaus, die per Echo „sieht“Wand oder Decke in ca. 2–3,5 m Höhe
3D-StereovisionTiefenbild aus zwei Kameraperspektivenwie zwei Augen, die räumlich sehenDecke, senkrecht nach unten
Time-of-Flight (ToF)Laufzeit von unsichtbarem Infrarotlichtwie ein Echolot – nur mit Licht statt SchallDecke, senkrecht nach unten
KI-KameraObjekterkennung durch die Hersteller-KI in der Kamera; PreViCount verarbeitet die Ergebnisse weiterwie ein Türsteher, der nur Striche auf einer Liste machtDecke über dem Eingang oder Wand/Mast außen

Infrarot-Lichtschranke: der robuste Klassiker

Funktionsprinzip

Ein Sender schickt einen gebündelten, unsichtbaren Infrarotstrahl zu einem gegenüber montierten Empfänger – oder, wie bei der RAZL2-Einlassampel, zu einer passiven Reflektorsäule. Geht eine Person hindurch, wird der Strahl kurz unterbrochen. Unidirektionale Lichtschranken (z. B. SensMax SE) zählen nur diese Unterbrechungen; die Aufteilung in Ein- und Ausgänge ergibt sich rechnerisch, indem man die Summe halbiert. Bidirektionale Modelle (z. B. SensMax DE und D3) arbeiten mit mehreren sich kreuzenden Strahlen und erkennen an der Reihenfolge der Unterbrechungen, in welche Richtung jemand geht.

Die Geräte sind klein (bei SensMax 67 × 67 × 25 mm je Einheit), laufen mit Batterien und brauchen weder Kabel noch Netzwerk. Die Daten werden je nach Modell am Display abgelesen (IMBuildings Display-Zähler), per Infrarot-Handgerät ausgelesen (SensMax SE/DE), per Funk an ein Gateway übertragen (SensMax D3) oder über das Mobilfunknetz NB-IoT verschickt (IMBuildings NB-IoT).

Stärken

  • Sehr einfache Montage ohne Kabel – Batterielaufzeiten bis zu 2 Jahre (SensMax SE) bzw. bis zu 3 Jahre (IMBuildings Outdoor)
  • Große Spannweiten: je nach Modell bis 6, 8, 9 oder 10 m zwischen Sender und Empfänger
  • Varianten ganz ohne Netzwerk und ohne laufende Kosten
  • Wetterfeste Ausführungen für Wege und Parks
  • Erzeugt keinerlei Bilder – datenschutzrechtlich unkompliziert

Grenzen

  • Personen, die dicht nebeneinander gehen, werden als eine gezählt – Gruppen führen zu Unterzählung
  • Im Standard nur für Einzeltüren empfohlen – gehen mehrere Personen gleichzeitig durch, werden sie als eine gezählt (technisch meist bis ca. 6 m Abstand möglich)
  • Kleine Kinder unterhalb der Strahlhöhe werden nicht erfasst
  • Schwenkende Türflügel im Strahl verursachen Fehlzählungen
  • Keine Unterscheidung von Mitarbeitern, Kindern oder Objekten

Typische Montage

Sender und Empfänger werden exakt gegenüber auf gleicher Höhe an Laibung, Wand, Pfosten oder Säule befestigt. Wir empfehlen für alle Lichtschranken ca. 1,20–1,40 m – höher montiert unterbrechen schwingende Arme beim Gehen den Strahl und werden mitgezählt. IMBuildings nennt für das NB-IoT-Gerät einen Abstand von ca. 5 cm zwischen zwei Personen, damit beide getrennt erkannt werden – das zeigt anschaulich, warum ein geführter, eher schmaler Durchgang die besten Ergebnisse liefert.

Datenschutz

Eine Lichtschranke kennt nur „Strahl frei“ oder „Strahl unterbrochen“. Personenbezogene Daten entstehen nicht.

Radar (60 GHz): zählt auch bei Nebel, Dunkelheit und Gedränge

Funktionsprinzip

Radarsensoren wie die SensMax TAC-B-Serie senden im 60-GHz-Band (Millimeterwellen) und werten die Reflexionen aus. So entsteht kein Bild, sondern eine Punktwolke aus Entfernung, Winkel und Geschwindigkeit. Der Sensor verfolgt jede erkannte Person als Bewegungsvektor in Echtzeit und zählt, sobald sie eine virtuelle Zähllinie überschreitet oder eine Zone betritt. Der TAC-B EWP misst dabei sogar vierdimensional (X, Y, Z und Geschwindigkeit) und kann so an der Wand Fußgänger von Radfahrern und an der Decke Erwachsene von Kindern unterscheiden.

Im Wandmodus überblickt ein Sensor ein Feld von 120° × 60° bis etwa 10 m Entfernung – beim TAC-B 3D-W entspricht das rund 100 m². Damit genügt oft ein einziges Gerät für einen breiten Durchgang, einen Fußweg oder einen ganzen Raumbereich.

Stärken

  • Unabhängig von Licht, Schatten, Rauch, Staub, Regen und Nebel
  • Großes Sichtfeld – ein Sensor deckt breite Wege bis ca. 10 m ab
  • Sehr hohe Genauigkeit laut SensMax: über 99 % bei ca. 1 Person/m²
  • Außenvarianten mit IP65/IP68, mit LTE-Modem (TAC-B 4G) oder Solarversorgung (SPS20)
  • Zonen, Belegung und Verweildauer zusätzlich zur Linienzählung
  • Komplett anonym – keine Bilder

Grenzen

  • Bei dichtem Gedränge sinkt die Genauigkeit (SensMax: über 93 % bei ca. 3 Personen/m²)
  • Benötigt Strom (12 V DC oder PoE) – anders als batteriebetriebene Lichtschranken
  • Mindestmontagehöhe 2 m; Deckenmodus nur beim TAC-B EWP
  • Keine Mitarbeiterausblendung per Namensschild wie bei 3D-Sensoren
  • Datenübertragung immer in die SensMax-Cloud – beim TAC-B stets kostenpflichtig (Premium-Konto)

Typische Montage

Seitlich an Wand, Mast oder Lichtmast in ca. 2,5–3,5 m Höhe mit freier Sicht auf den Zählbereich; der TAC-B EWP alternativ an der Decke in 2–3 m Höhe. Wandmontage ist meist einfacher als Deckenmontage, weil keine Deckenkabel gezogen werden müssen.

Datenschutz

Radar erfasst ausschließlich Entfernungen, Winkel und Geschwindigkeiten. Gesichter oder Kleidung sind physikalisch nicht erkennbar – die Daten sind von vornherein anonym.

3D-Stereosensor: die Präzisionsklasse für Eingänge und Flächen

Funktionsprinzip

Ein 3D-Stereosensor wie die Xovis PC2SE hat zwei Kameraoptiken im festen Abstand – ganz wie unsere beiden Augen. Aus den leicht unterschiedlichen Perspektiven berechnet der Sensor ein Tiefenbild und erkennt so die Köpfe und Schultern der Personen darunter. Die gesamte Auswertung läuft mit KI-Unterstützung direkt im Gerät; nach außen gehen nur Zählwerte und anonyme Koordinaten. Laut Preiser-Unterlagen verfolgt ein PC2SE mehr als 200 Personen gleichzeitig und verwaltet bis zu 99 Zähllinien und 99 Zonen.

Weil die Höhe jedes Objekts bekannt ist, lassen sich Schatten, Taschen oder Einkaufswagen zuverlässig von Menschen unterscheiden. Per Lizenz kommen KI-Zusatzfunktionen hinzu – etwa Gruppenzählung, Mitarbeiterausblendung per Namensschild, Objekterkennung (Kinderwagen, Rollstühle, Fahrräder) oder anonyme Geschlechter- und Altersstatistik.

Stärken

  • Höchste Genauigkeit im Programm: bis zu 99 % (Xovis-Angabe laut Preiser)
  • Personen in Gruppen werden einzeln erfasst, auch bei hohem Andrang
  • Varianten für Decken von 1,95 m (PC2SE-UL) bis 20 m (PC3SE)
  • Neuer Flächensensor PF-L mit bis zu 10 × 10 m Erfassungsfläche
  • Vier Datenschutzstufen (Privacy Level), ePrivacy-Siegel
  • Laufwege, Heatmaps und Verweildauer – z. B. mit VemTrack

Grenzen

  • Deckenmontage mit Netzwerkkabel (PoE) erforderlich
  • Erfassungsfläche hängt stark von der Deckenhöhe ab (PC2SE bei 2,20 m nur ca. 0,75 × 0,43 m)
  • Benötigt etwas Licht (min. 2 lux) und möglichst gleichmäßige Beleuchtung
  • Standardgeräte nur für innen; Außenbetrieb mit speziellen Outdoor-Varianten
  • Höherer Planungs- und Installationsaufwand als bei einer Lichtschranke

Typische Montage

Senkrecht an der Decke, in der Regel im Innenbereich hinter dem Eingang, sodass die Zähllinie quer zum Laufweg liegt. Breite Eingänge und große Flächen werden mit mehreren Sensoren abgedeckt, die zu einem Verbund zusammengeschaltet werden (PC2SE bis 9, PF-L bis 15 Geräte ohne Zusatzhardware).

Datenschutz

Obwohl optische Sensoren zum Einsatz kommen, verlassen keine Bilder das Gerät. Mit dem Privacy Level lässt sich zusätzlich festlegen, ob überhaupt noch ein Einrichtungsbild verfügbar ist – Details im Beitrag Datenschutz & DSGVO.

Time-of-Flight (ToF): Tiefenmessung mit Licht, ganz ohne Kamerabild

Funktionsprinzip

Ein ToF-Sensor sendet unsichtbares Infrarotlicht (beim Milesight VS133 mit 940 nm) aus und misst für jeden Bildpunkt, wie lange das Licht bis zum Boden oder zum Kopf einer Person und zurück braucht. Das Ergebnis ist ein reines Höhenprofil – vergleichbar mit einem Echolot, das statt Schall Licht verwendet. Milesight nennt einen Distanzmessfehler von ± 3,5 cm. KI-Algorithmen im Sensor erkennen darin Personen, deren Laufrichtung und deren Größe. Bei Preiser wird der VS133 auch als PreViCount ToF 3.5 PoE geführt.

ToF-Tiefenbild: Der Sensor „sieht“ nur Höheninformationen, kein Kamerabild.

Stärken

  • Arbeitet unabhängig vom Umgebungslicht – auch bei Dunkelheit oder Gegenlicht
  • Kein Kamerabild, nur Tiefenwerte – datenschutzfreundlich per Konstruktion
  • Sehr genau: VS133 bis zu 99 % (Preiser-Unterlagen)
  • Kinder/Erwachsene-Unterscheidung, Mitarbeiterausschluss per Reflex-Tag, U-Turn-Filter
  • Lokaler Betrieb mit Webinterface und CSV-Export – oder MQTT/HTTP an eigene Systeme
  • Hochdecken-Variante VS135 bis 6,5 m

Grenzen

  • Nur für den Innenbereich (IP40)
  • VS133 maximal 3,5 m Montagehöhe; kleinere Erfassungsfläche bei niedriger Decke (ca. 1,84 × 1,34 m bei 2,5 m)
  • Mindesthöhe: größte zu zählende Person + ca. 0,5 m
  • Automatische Höhenerkennung funktioniert nicht auf sehr dunklen Böden
  • VS133 benötigt PoE+ (IEEE 802.3at) am Switch

Typische Montage

An der Decke über dem Durchgang, alternativ mit einer Halterung am Sturz. Zu Wänden sollte ein Abstand von mindestens 30 bis 50 cm eingehalten werden. Breite Eingänge werden durch Koppeln mehrerer Sensoren abgedeckt (VS133: 1 Master + bis zu 3 Nodes, VS135: bis zu 8 Geräte).

Datenschutz

Das Tiefenbild zeigt Formen, aber keine Gesichter, Farben oder Kleidung. Es werden nur Zählwerte gespeichert.

KI-Kamera: Personen und Fahrzeuge zählen – direkt in der Kamera

Funktionsprinzip

Die eigentliche Erkennung übernimmt die KI des Kameraherstellers direkt in professionellen Netzwerkkameras (u. a. Axis): Sie erkennt im Videobild Personen und – je nach Kamera – auch Fahrräder, PKW und LKW, zählt an virtuellen Zähllinien richtungsgenau und ermittelt die Anzahl der Objekte in einem Bildbereich. PreViCount AI übernimmt diese fertigen Ergebnisse und verarbeitet sie weiter. Das Ergebnis erscheint als Belegung, Tagesverlauf und Ampelansicht in einem Browser-Dashboard – ganz ohne Cloud und ohne Abo, denn die Lizenz wird einmalig je Kamera erworben.

Beispielaufnahme der KI-Erkennung des Kameraherstellers auf einer Messe: Die Kamera erkennt die gleichzeitig anwesenden Personen im Bild; Gesichter sind per Mosaikfilter verschleiert. PreViCount übernimmt diese fertigen Ergebnisse zur Weiterverarbeitung – mit PreViCount Live AI lässt sich auch die Live-Zahl erfassen.

Stärken

  • Personen und Fahrzeuge mit einem System – z. B. Eingang und Parkplatz
  • Große Sichtfelder (Weitwinkel bis 103° horizontal bei der Dome-Variante)
  • Innen und außen einsetzbar (Outdoor-Kamera IP66, −40 bis +50 °C)
  • Auswertung im eigenen Netz, Einmallizenz ohne Abo
  • Ampelansicht und Echtzeitbelegung für den Einlass
  • Integration per MQTT, z. B. in Vemcount

Grenzen

  • Kamera im Raum erfordert mehr Erklärung gegenüber Besuchern, Beschäftigten und Datenschutzbeauftragten
  • Zählgenauigkeit hängt stark von Montagehöhe, Blickwinkel und Verdeckung ab – keine pauschale Herstellerangabe
  • Zu niedrige Montage erhöht die Verdeckung in Gruppen
  • Benötigt Netzwerk mit PoE

Typische Montage

Innen an der Decke über dem Eingang, außen an Wand oder Mast. Je höher die Kamera hängt, desto weniger verdecken sich Personen gegenseitig.

Datenschutz

PreViCount AI arbeitet ohne Gesichtserkennung und ohne biometrische Merkmale. Bilder verlassen die Kamera nicht, gespeichert werden nur Zählwerte, keine Videos. Ein Mosaikfilter macht sämtliche Gesichter und Kfz-Kennzeichen in allen Kamerabildern unkenntlich; zurückstellen lässt er sich nur mit Administratorrechten. Auf ausdrücklichen Kundenwunsch kann dieselbe Kamera parallel für die Videoüberwachung genutzt werden – das ist nicht Teil der anonymen Zählung und braucht ein eigenes Datenschutzkonzept.

Wie genau ist genau? Typische Richtwerte

Genauigkeitsangaben sind immer unter bestimmten Bedingungen gemessen (Montagehöhe, Personendichte, Beleuchtung). Die folgenden Werte sind typische Richtwerte aus Hersteller- und Branchenangaben – keine Garantie für jeden Standort.

TechnologieTypischer RichtwertQuelle
Infrarot-Lichtschranke80–93 %laut Vemco (Technologievergleich)
95 % bei Durchgängen bis ca. 3 mSensMax (DE, D3)
Radar 60 GHzüber 99 % bei ca. 1 Person/m²; über 93 % bei ca. 3 Personen/m²SensMax (TAC-B)
Time-of-Flight95–98 %laut Vemco
bis zu 99 %Milesight VS133 (Preiser-Unterlagen)
3D-Stereoüber 98 %laut Vemco
bis zu 99 %Xovis (Preiser-Angabe)
2D-Video allgemein90–96 %laut Vemco; für PreViCount AI keine pauschale Angabe – abhängig von Montage und Sicht
Zum Vergleich: Drehkreuzca. 100 %laut Vemco – vereinzelt Personen mechanisch
Praxistipp

Für Statistik und Trendvergleiche ist die gleichbleibende Genauigkeit oft wichtiger als der letzte Prozentpunkt: Ein Zähler, der an einem Standort konstant etwas zu wenig zählt, zeigt Wochentagsmuster und Entwicklungen trotzdem zuverlässig. Für Belegungssteuerung und Maximalbelegung zählt dagegen jeder Einzelne – hier sind Xovis-3D- und Milesight-ToF-Sensoren mit bis zu 99 % im Vorteil, bei schmalen Durchgängen auch die RAZL2. Radar kann je nach Montage dicht nebeneinander gehende Personen zusammenfassen.

Entscheidungsmatrix: Welche Technik passt zu welcher Anforderung?

✓ = gut geeignet · optional/Hinweis = mit Einschränkung bzw. bestimmtem Modell · – = nicht geeignet. Die konkrete Geräteauswahl finden Sie in der Vergleichstabelle.

AnforderungLichtschrankeRadar3D-StereoToFKI-Kamera
Montage & Umgebung
Kein Strom am Eingang✓mit Solar SPS20–––
Keine Decke / keine Deckenmontage möglich✓✓ (Wand)–Sturzhalterung✓ (Wand/Mast)
Niedrige Decke unter ca. 2,2 m✓–PC2SE-UL ab 1,95 m–auf Anfrage
Hohe Decke über 6 m––✓ (PC3SE bis 20 m)VS135 bis 6,5 mauf Anfrage
Außenbereich (Weg, Park, Eingang im Freien)✓✓Outdoor-Varianten–✓
Breiter Durchgang über 5 mmit Genauigkeitsverlust✓mehrere Sensoren / PF-Lmehrere Sensoren✓
Zählqualität
Gruppen / hoher Andrang–✓✓✓bei hoher Montage
Kinder / Erwachsene unterscheiden–TAC-B EWP Deckeper Höhe✓–
Mitarbeiter herausfiltern––PC2SE mit NamensschildReflex-Tag–
Fußgänger / Radfahrer / Fahrzeuge–Fußgänger/RadfahrerObjekterkennung–✓
Daten & Betrieb
Ohne Netzwerk und ohne Cloud✓ (SE/DE, Display)––––
Echtzeitbelegung / EinlassampelRAZL2, D3 TS✓✓✓✓
Laufwege / Heatmaps–Zonen✓Heatmap–
Keinerlei Bilddaten✓✓Privacy Level✓–
Geringster Installationsaufwand✓Wandmontage–––

Faustregeln aus der Praxis

Häufige Fragen

Welche Technologie zählt am genauesten?
Unter guten Bedingungen erreichen 3D-Stereosensoren, ToF-Sensoren und 60-GHz-Radar die höchsten Werte – laut Herstellerangaben bis zu 99 %. Entscheidend ist aber die fachgerechte Montage am jeweiligen Standort.
Sind Lichtschranken noch zeitgemäß?
Ja – für Einzeltüren, durch die nur eine Person gleichzeitig geht, für Standorte ohne Strom oder Netzwerk und für reine Statistik sind sie oft die wirtschaftlichste Lösung. Gehen häufig Paare oder Gruppen gleichzeitig durch, empfehlen wir Xovis- oder Milesight-Deckensensoren.
Was ist der Unterschied zwischen 3D-Stereo und ToF?
3D-Stereo berechnet die Tiefe aus zwei Kamerabildern, ToF misst die Laufzeit von Infrarotlicht. ToF braucht kein Umgebungslicht und erzeugt kein Kamerabild; 3D-Stereosensoren bieten mehr KI-Zusatzfunktionen und Varianten für sehr hohe Decken.
Welcher Zähler funktioniert ohne Stromanschluss?
Batteriebetriebene Lichtschranken von SensMax und IMBuildings. Für Radar im Außenbereich gibt es das Solarsystem SPS20 für die TAC-B-Außenmodelle.
Ist eine KI-Kamera datenschutzrechtlich problematisch?
Nicht zwingend: PreViCount AI wertet in der Kamera aus und speichert nur Zahlen. Dennoch besteht mehr Erklärungsbedarf als bei Radar oder Lichtschranke. Stimmen Sie den Einsatz mit Ihrem Datenschutzbeauftragten ab – dieser Beitrag ersetzt keine Rechtsberatung.
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Persönliche Beratung

Welcher Personenzähler passt zu Ihrem Eingang?

Wir beraten herstellerübergreifend – von der batteriebetriebenen Lichtschranke bis zum KI-3D-Sensor. Schildern Sie uns kurz Ihren Einsatzort, wir melden uns mit einer konkreten Empfehlung.